Die Mitarbeiter*innen von Wiener Wasser blicken in die Zukunft. Sie schätzen den Wasserverbrauch für mehrere Tage im Voraus, damit die Wiener Wasserversorgung gesichert ist. Denn das Wasser der steirischen Kläfferquelle fließt innerhalb von 36 Stunden nach Wien. In der Steuerzentrale von Wiener Wasser muss daher rechtzeitig entscheiden werden, welche Wassermengen aus den Quellgebieten nach Wien geleitet werden. Bei dieser Aufgabe unterstützt seit kurzem ein Prognosemodell die Entscheidungsträger*innen. Das Modell wurde von einem Mitarbeiter von Wiener Wasser mitentwickelt und durch maschinelles Lernen trainiert. Die Fortschritte der letzten Jahre im Bereich der künstlichen Intelligenz erlauben es dem KI-basierten Entscheidungsunterstützungssystem selbst große Datenmengen und komplexe Datensätze in wenigen Sekunden zu analysieren. Auch in Zukunft werden fundierte betriebliche Entscheidungen stets von Expert*innen zu treffen sein. Im Bild: Tobias Gauster, Modell-Entwickler